Enterprise Integration Layer

Im Rahmen von Industrie 4.0 steht der Fokus stets auf der Integration von Systemen und Anlagen. Das Ziel der voll autonomen Fertigung rückt in greifbare Nähe. Trotzdem sollte man das wichtigste Asset einer jeden Firma nicht aus den Augen verlieren: Den Mitarbeiter!

Wie sieht die Arbeitswelt 4.0 aus? Welche Rolle spielt der Mitarbeiter? Werden zukünftig Maschinen unsere Jobs übernehmen? Klar ist: Die Rolle des Mitarbeiters wird sich verändern. Schon heute muss meist eine Vielzahl von immer komplexer werdenden verschiedenen Systemen und IT-Lösungen bedient werden. Die Anforderungen an die Mitarbeiter steigen. Fachkräfte sind jedoch knapp.

Um Fehlbedienungen zu minimieren und die Potenziale von Industrie 4.0 voll auszuschöpfen, muss daher der Nutzer der jeweiligen Anwendung bei deren Auswahl und Implementierung wieder in den Vordergrund gerückt werden. Das Konzept des Enterprise Integration Layer setzt daher genau an der Schnittstelle zwischen dem Menschen und den IT-Systemen an.


Integration des Menschen

Das EIL-Konzept wird rund um seinen wichtigsten Bestandteil herum aufgebaut: den Menschen. Durch die Optimierung der Oberflächen und Konzentration der Informationen auf die für den aktuellen Prozessschritt relevanten, können die Oberflächen viel einfacher bedient und gesteuert werden. Das Konzept der Vereinfachung wird dabei soweit als möglich ausgeprägt. Der Benutzer selbst soll im Optimalfall keine Einarbeitung benötigen, die teilautomatisierten Oberflächen sich dynamisch dem Prozess anpassen.
In der Endausprägung sollen alle IT Oberflächen in der Produktion vom Layout her gleich aufgebaut sein und sich gleich bedienen lassen. Wir sprechen in diesem Fall von einer Benutzer Integrations Ebene (User Integration Layer). Damit wird der flexible Einsatz Ihrer Mitarbeiter gefördert, da auch an neuen Arbeitsplätzen die Einarbeitungszeit dank der bekannten Oberflächen minimiert wird.

Integration der Systeme

Mit der gleichzeitigen Integration der relevanten Systeme ermöglicht das Konzept die Anpassung der Prozesse: Da nach der Integration mehr Informationen als zuvor zur Verfügung stehen, können Meldungen teilweise früher oder aber auch verzögert an das überlagerte System abgegeben werden. Dadurch entsteht eine gewisse Flexibilität im Arbeitsprozess des Mitarbeiters, der wiederum angepasst und weiter optimiert werden kann. Diese Integration wird entweder über verteilte Dienste oder entsprechende Quellintegration erreicht.

Enterprise Integration Layer

Die Integration verteilter Dienste ist in der IT unter dem Begriff Enterprise Service Bus (ESB) bekannt. Gemeinsam mit dem Ansatz der ganzheitlichen Integration und Unterstützung des Mitarbeiters entsteht aus dem Enterprise Service Bus (ESB) und dem User Integration Layer (UIL) der Enterprise Integration Layer (EIL). Die perfekte Symbiose aus manueller und automatisierter Tätigkeit.


Ihr Nutzen

Das Konzept des Enterprise Integration Layers ist Basis für unsere Arbeit in unseren Kundenprojekten. Ausgehend vom Großen Ganzen entwickeln wir unsere Lösungen nach den Gedanken des EIL für und mit Ihren Mitarbeitern, die final mit den neuen Applikationen arbeiten müssen. Eine in zahlreichen Kundenprojekten bewährte Vorgehensweise, die sich auch für Sie auszahlen wird.